Allgemeine Informationen

Die Auslegung moderner verfahrenstechnischer Prozesse befindet sich im Spannungsfeld zwischen minimaler Energie- und Rohstoffnutzung, maximalem Umweltschutz, maximaler Betriebssicherheit und minimalen Kosten. Diese oft widersprechenden Auslegungskriterien erfordern eine detaillierte Untersuchung aller Prozessparameter und eine sorgfältige Dimensionierung aller Apparate, die im Regelfall nur mit entsprechenden Berechnungsprogrammen durchführbar ist (Computer Aided Process Engineering - CAPE).

Das Institut für Prozess- und Strömungssimulation bildet Studenten des Studiengangs "Verfahrenstechnik" und des Masterstudiengangs "Chemical Engineering" der HS Mannheim im Lehrgebiet Wärme- und Stoffübertragung, der numerischen Strömungssimulation (CFD) und der Prozesssimulation aus. Dabei werden moderne Rechenprogramme eingesetzt wie aktuelle Programme zur Berechnung von Wärmeübertragern (TASC), CFD-Programme (FLUENT), Programme zur Prozesssimulation (PRO/II der Firma SimSci) und Thermodynamikprogramme (DISTIL der Firma Aspentec). Ein Großteil der Vorlesungen findet rechnergestützt im PC-Pool der Fakultät Verfahrens- und Chemietechnik (CAPE-Pool) oder im FLUENT-Pool des Instituts statt.

Die Forschung am Institut beschäftigt sich vor allem mit der Anwendung der numerischen Strömungssimulation auf unterschiedlichen Problemfeldern.

Es werden folgende Lehrveranstaltungen von Institut angeboten:
Wärme- und Stoffübertragung (WSU)
Numerische Strömungssimulation mit FLUENT (FLU)
Prozesssimulation thermische Verfahrenstechnik (PSV)
Thermodynamik realer Gemische (TDG)